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Bananenbrot – Ein Gruß nach Australien

Ich bin wirklich sehr aufgeregt diesen Beitrag zu schreiben. Jetzt denk ihr wahrscheinlich: „Wegen dem Bananenbrot? Was ist daran so aufregend?“ Oh, es geht in diesem Beitrag um mehr, als um Bananenbrot… Aber fangen wir doch erst ganz langsam damit an.

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Der Duft vom frisch gebackenen Bananenbrot steht immer noch in meinem Haus. Das Brot kühlt gerade langsam ab und ich könnte schon das Naschen anfangen.
Das Rezept habe  ich selbst nicht erfunden, sondern es von einer lieben Freundin aus Sydney erhalten. Die gleiche Freundin, mit der ich letztes Jahr in Berlin fünf Monate lang ein Büro teilen und kulinarisch Berlin erkunden durfte. Oh, was haben wir alles zusammen erlebt, oder besser gesagt zusammen „gegessen“?

„Nothing brings people together like good food“

An den Mittagspausen haben wir oft unser hausgemachtes Essen geteilt, oder manchmal in der Mitarbeiterküche etwas gemeinsam zubereitet. Der Nachmittagstee war immer fest um 15Uhr. Mal hatte sie, mal ich was Selbstgebackenes dazu mitgebracht.
An so manchem Feierabend haben wir die kleinen Cafés und Imbisse in Neukölln erkundet, sich gegenseitig zum Essen eingeladen oder zu Hause gekocht. All diese kulinarischen Erlebnisse haben uns zusammengeschweißt und ich denke unglaublich gerne an diese Zeit zurück.

Als sie nach ihrem halbjährigen Aufenthalt in Berlin die Weiterreise in andere europäische Länder angetreten ist, hat sie mir zum Abschied ein sehr besonderes Geschenk gemacht. Eine Rezeptbox mit all den Rezepten von Leckereien, die sie für uns gekocht oder gebacken hatte. Ich war zu Tränen gerührt. Für mich persönlich ist diese Rezeptbox eine Schatzkiste!

In dieser Schatzkiste befand sich das Rezept zum Bananenbrot. Das Rezept habe ich etwas umgestaltet, indem ich Butter durch Erdnussbutter ersetzt habe und die vorgegebene Zuckermenge reduziert habe (durch die Bananen ist schon genug Süsse drin).

Ich finde es ist ganz gut gelungen. Man kann es pur essen, toasten oder mit einem Aufstrich nach belieben (ich bevorzuge Erdnussbutter) genießen. Das Brot ist auch sehr gut zum Frühstück geeignet. Probiert selbst eure liebste Kombination aus! Die Australier essen das Bananenbrot am liebsten getoastet mit ganz viel Butter.

Bananenbrot - Ein Gruß nach Australien
 
Zubereitungszeit
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Autor:
Rezepttyp: Kuchen/ Brot
Küche: international
Portionen: 18 Stück
Zutaten
  • 100 g Erdnussbutter
  • 2 Eier
  • 50 g Rohrzucker
  • 200 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 0,5 TL Salz
  • 3 reife Bananen, püriert
  • 125 g Griechischer Joghurt
  • 1 TL Vanillezucker
  • Nach Belieben eine Handvoll Walnüsse oder andere Nüsse.
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Kastenform einfetten.
  3. Erdnussbutter, Eier und Rohrzucker mit einem Mixer schaumig rühren.
  4. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen.
  5. Die Butter-, Eiermasse zur Mehlmischung geben und leicht untermengen.
  6. Pürierte/ zerdrückte Bananen, Joghurt und Vanillezucker dazugeben und alles zu einer schönen Teigmasse miteinander vermischen.
  7. Die Teigmasse in die Kastenform geben und im vorgeheizten Ofen 1Stunde backen. Zur Sicherheit den Stäbchentest machen.
  8. Nach dem Backen den Kuchen aus der Form nehmen, auf ein Backgitter stellen und komplett abkühlen lassen, mit Nüssen verzieren.
  9. Getoastet und nach Belieben mit reichlich Aufstrich servieren.
Nährwerte
Portionsmenge: 1 Stück Kalorien: 116, Fett: 4g, KH: 16g, EW: 4g

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Aber warum war ich denn nun so aufgeregt beim Schreiben von diesem Beitrag? Nun, ich verrate es euch! Weil ich ständig im Hinterkopf habe, dass ich meine liebe Freundin bald wiedersehen werde. Bald gibt es weitere, wie wir sie nennen „Tea o´clock“. Also Dates mit Tee und Süßem.

Nein, ich gehe nicht wieder nach Berlin, oder sehe sie in einem anderen Land in Europa wieder. Sie ist schon längst wieder nach Sydney gekehrt. Und das ist das Stichwort!
„The cat is out of the bag“, wie man so schön sagt. Ich werde sie bald in Sydney wiedersehen!  Für ein ganzes Jahr werde ich nach Australien gehen und in Sydney leben und arbeiten und schon sehr, sehr bald wird es soweit sein. Ein Traum wird für mich wahr und dazu gibt es bald mehr! Bis dahin:

Enjoy life, eat cake!

 

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